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Morphologie der Dörfer und Weiler

  • Nach einer sozio-ökonomischen Studie von Arnaud DESSOY, gehört Durbuy zum Cluster W6, welcher die Zentralgemeinden der Provinzen von Luxemburg und Namur versammelt und deren Hauptaktivität der Landwirtschaft- und Forstbetrieb sowie der Tourismus bleibt. Diese Aktivitäten charakterisieren sich durch eine gewisse « Attraktivität » und einer sehr guten tertiären Ausstattung, sei es auf dem öffentlichen- (Gemeinde, Schulen, Krankenhäuser) sowie auf dem Privatbereich (Geschäfte, Hotels, Restaurants…).

    Die Altstadt Durbuy hat, im Gegensatz zu Barvaux und Bomal, viel von ihrer ehemaligen Gestalt erhalten. Dies hat sie einem bemerkenswerten und homogenen Aufbau des 17. und 18. Jahrhunderts zu verdanken. Diese Eigenart hat Durbuy zum Juwel des Tourismus im Süden Belgiens erhoben und gleichzeitig zum Wahrzeichen der Gemeindeeinheiten gemacht. Und dies, obwohl die Einwohnerzahl Durbuys fünf Mal kleiner ist als in Barvaux. Barvaux, welcher der Hauptsitz der Gemeinde und vieler Verwaltungen ist. Da Barvaux ausgebreitet und gut gelegen ist, bieten sich viele Möglichkeiten für die Zukunft, sei es im Touristenbereich, auf der Anschwemmungsebene der Ourthe oder im Industriebereich, dank der Industriezone entlang der Route von Barvaux nach Marche-en Famenne. Was Bomal anbetrifft, bieten sich ebenfalls viele Möglichkeiten und nicht zu vergessen, dass Bomal eh schon durch seinem « Petite batte » (Sonntagsmarkt) berühmt ist. Die zukünftigen Einrichtungen des lokalen Zentrums im Ourthe&Aisne Gebiet, müssten den gastfreundlichen Charakter noch mehr hervorheben.

    Inhaltsverzeichnis der wichtigsten Dörfer der Gemeinde

    Aisne
    Ein kleines Dorf entlang der Strasse zwischen Bomal und Manhay längs eines Baches. Beiderseits und zwischen den Bauten des 20. Jahrhunderts verstreut, stehen klassische Kapellen, Bauernhöfe, Fachwerk-und Kalkbauten.

    Barvaux
    Touristisches Dorf im Tal und beidseitig der Ourthe. Hauptaxe die parallel zum Fluss liegt, kommerziell und mehr oder weniger zentral gelegen ist.Man findet Bürgerhäuser mit Parkanlagen sowie Häuser und kleine Bauernhöfe aus Kalkstein des 18. und 19. Jahrhunderts, die etwas wie verloren zwischen den Neubauten wirken. Es gibt noch einige Überreste von Fachwerkbauten.

    Bende
    Homogenes Dorf aus Kalkstein, senkrecht weit ausgestreckt und seitlich mit einem bewaldeten Hügel sichtbar. Die Hauptstrasse hebt sich vor allem durch 3 grosse Bauernhöfe, einige Häuser im Dorfzentrum und durch eine alte romanische Kirche hervor . Die Ausbreitung des Dorfes auf den Anhöhen und neben der Kapelle fand im 19. Jahrhundert statt.

    Bohon
    Landwirtschaftlicher Weiler auf einer Schlammmhochebene, von der Ourthe umgeben und eingenistet zwischen den Dörfern Barvaux und Durbuy.

    Bomal
    Dorf im Ourthe-und Aisnetal entlang zweier Strassenaxen. Zahlreiche Bauten aus dem Anfang des Jahrhunderts die meistens uneinheitlich und unbedeutend sind. Man bemerkt hauptsächlich das Schloss aus Ziegelsteinen.

    Borlon
    Dorf, das hauptsächlich einer Strasse entlang liegt und steilabwärts fällt. Häuser und Bauernhöfe sind aus Kalkstein und sowohl seitlich parallel als auch senkrecht erbaut.

    Durbuy
    Durbuy befindet sich grossenteils auf der rechten Flussseite der Ourthe zwischen steilen und bewaldeten Abhängen und dem berühmten Antiklinal. Ein Teil des Flusses, der im 18.Jahrhundert trockengelegt wurde, umfasst ein Vorgebirge aus Kalksteinfelsen auf dem sich seit dem Mittelalter das Grafenschloss erhebt. An seinem Fusse entwickelt sich das dichtgedrängte Netz der Gassen mit der Kirche im Norden und den 2 alten Klostern aus dem 17. Jahrhundert. Von den Stadtmauern, die seit dem 15. Jahrhundert die Insel umringten, bleibt heute nichts mehr übrig. Die Stadt Durbuy, die das Statut der « kleinsten Stadt der Welt » trägt, hat eine dichte städtische Struktur erhalten und sich nur sehr gering auf zeitgenössischer Ebene entwickelt. Durbuy zeichnet sich durch eine seltene homogene Architektur aus. Man findet traditionnelle Häuser aus Kalkstein und manchmal noch Fachwerkbauten, die an die alten Zeiten erinnern, wie zum Beispiel die berühmte Getreidemarkthalle aus dem 15.Jahrhundert.

    Grand-Bru
    Landwirtschaftlicher Weiler am Rande der ersten Streben der Ardennen.

    Grande-Eneille
    Kleines Dorf etwas ausserhalb der Ourtheebenen mit Häusern, einstmals vollkommen aus Fachwerkbauten, die sich am Fusse eines bewaldeten Abhangs befinden und wo ein Bach das Dorf durchquert.Im Süden der alten aus Kalkstein erbauten Kirche findet man zahlreiche Häuser und Bauernhöfe mit einer Ziegelsteinfassade aus dem 20. Jahrhundert. Die meisten Bauten wurden komplett neu errichtet.

    Grandhan
    Dorf, welches ausserhalb der Ourthe liegt und eine traditionelle Einheit von Schloss-Bauernhöfen bildet. Die Kirche befindet sich etwas im Hintergrund eines steilen Kammes. Ein Justizturm des 16.Jahrhunderts zieht zweifellos alle Blicke auf sich.

    Herbet
    Weiler, der hauptsächlich aus vier grossen Bauernhöfen besteht. Diese sind aus Ziegelsteinen des 19.- und 20. Jahrhunderts erbaut. Drei der Bauernhöfe sind viereckig und einer wirkt eher wie verstreut.

    Hermanne
    Weiler, der durch eine Hauptstrasse durchquert wird und auf einem wellenförmigen Abhang mit Blick auf den Wiesen des Kondroz liegt. Auf der steilen Hauptstrasse und den senkrechten Nebenstrassen entlang des Kamms liegen, der Länge nach, traditionelle Bauernhöfe aus Sand- oder Kalkstein vor allem aus dem 19.Jahrhundert, manchmal auch aus dem 18. Jahrhundert.

    Heyd
    Bedeutendes Dorf mit steilen Hängen im Aisnetal liegend. Eine Hauptstrasse durchquert das Dorf und in den Seitenstrassen bemerkt man sowohl Neu- wie Altbauten, die ziemlich weit auseinander liegen.

    Houmart
    Landwirtschaftlicher Weiler der Kondroz Hochebene entlang des Néblontales.

    Izier
    Dieses Dorf, welches sich auf einer Wellenhochebene im Ourthetal befindet, hat zwei Strassen, die sich kreuzen und auf denen sich Häuser und Bauernhöfe abwechselnd begegnen. Zwei dieser Bauernhöfe sind interessant und sehenswert.

    Jenneret
    Dieser Weiler liegt versteckt zwischen den Bäumen auf einem steilen und bewaldeten Hang des Néblon- Ourthetales. Gebildet aus einer Gruppe von Kirchen und Schlossbauernhöfen, sowie Kalksteingebäuden aus dem 17. , 18. , 19. jedoch seltener aus dem 20. Jahrhundert.

    Lignely
    Kleiner bewaldeter Weiler auf der westlichen Seite des Aisnetals mit einigen Bauernhöfen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts. Bauten aus Bruch- Sand- oder Blaustein und bedacht mit “cherbains” (alte dreieckige und relatif dicke Schieferziegel) oder Eternitplatten.

    Longueville
    Ein Weiler, der nicht sehr dicht ist und sich in zwei Zonen seitlich eines kleinen Tals mit Wiesen und Wäldchen teilt. Bauten aus Kalk-und Ziegelsteinen, Fachwerkbauten mit Dächern aus Schiefer, Eternit oder schwarzen Ziegeln aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt noch einige traditionelle Bauernhöfe des 19. – und 20. Jahrhunderts.

    Morville
    Landwirtschaftlicher Weiler, der auf einer Kalksteinzone, der Vorläufer der ersten Ardenner Streben, liegt.

    Oppagne
    Ein, hauptsächlich, landwirtschaftliches Dorf, welches sich im Süden des Bezirks befindet. Man bemerkt einige schöne Kalksteinbauten und Gruppen von Megalithen.

    Ozo
    Kleiner Weiler auf dem Gipfel eines Hügels. Ozo streckt sich entlang einer Strasse aus, die aus Kalksteingebäuden (Häuser und Bauernhöfe) aus dem 19. Jahrhundert bestehen. Die Gebäude liegen eng beieinander und umschliessen die neugothische Kirche. An jedem Dorfende befinden sich zwei grosse viereckige Bauernhöfe. Einige Dächer sind aus “cherbains” (sh. Dorf Lignely).

    Petite-Eneille
    Kleiner Weiler auf der Wellenebene des Ourthetals, welcher sich durch zwei grosse Bauernhöfe und einige Fachwerkbauten auszeichnet.

    Petithan
    Weitausgebreitete und spärliche Siedlung, die versteckt zwischen Bäumen liegt. Östlich verstreut findet man Bauernhöfe und Fachwerkbauten die modernisiert, jedoch leider recht ungeschickt, restauriert wurden.

    Septon
    Landirtschaftliches Dorf der Kondroz Hochebene mit einigen interessanten, grossen Bauernhöfen aus Kalkstein und viereckig gebaut.

    Tohogne
    Bedeutendes Dorf auf dem Gipfel einer Wellenebene, welches durch zwei Parallelstrassen durchquert wird. Um der romanischen Kirche herum befindet sich eine grosse Anzahl von Kalksteinbauten. Man sieht hauptsächlich längliche Bauernhöfe aus dem 19.- und 20. Jahrhundert.

    Verlaine
    Dorf, das auf einem Talabhang liegt, von einem Wald umzingelt ist und wo ein Bach durchfliesst. Die Hauptstrasse umkreist die Parkanlage des Schlossbauernhofes aus Kalkstein und die hohen Mauern der Kapelle aus Ziegelstein. Viele kleine Strassen schlängeln sich zwischen Häusern und Bauernhöfen des 18. , 19. und 20. Jahrhunderts. Die meisten sind Sandstein- Kalkstein- oder Fachwerkbauten. Die neueren sind aus Ziegelstein.

    Vieux Fourneau
    Ein Dorf, welches sich entlang der Strasse befindet in einem nicht sehr tiefen, aber bewaldeten Tal.Hier sieht man Bauten aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Sand-oder Kalkstein. Die neueren Gebäude sind simpel und aus Ziegelsteinen, gedacht als Wohnhaus oder für landwirtschaftliche Zwecke.

    Villers-Ste-Gertrude
    Dieses Dorf ist bekannt für seine Domäne in der der Bauernhof und das Schloss zahlreiche Familien und Besucher empfängt.Es befindet sich auf den ersten Ardenner Bodenreliefen.

    Warre
    Dichter Weiler aus Kalkstein, ausgebreitet auf einem Kamm mit einer Kapelle, die sich südlich, etwas ausserhalb auf dem Gipfel eines Vorgebirges, befindet.Die Kapelle dominiert das weite Ourthetal sowie ein Nebental, welches die Bebauungen wieder erreicht.

    Wéris
    Dorf, das auf einem wellenförmigen und hügeligen Abhang liegt. Die Linienführung der Strassen ist sehr unregelmässig. Um die Kirche herum befinden sich, dicht aneinandergedrängt, Häuser und Bauernhöfe aus Kalk- und Sandstein sowie Fachwerkbauten, hauptsächlich aus dem 19. Jahrhundert. Im Westen steht eine einzigartige Gruppe von Megalithen, die sich über mehr oder weniger 2 Km, auf einer Axe Nord/Nord-Ost, Süd/Süd-West, erstreckt.

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